bisherige analoge Ausstellungen 2021


Alexander Bogdanovski

"Schwarz & Weiss"
 schwarz-weiße Werke in Öltechnik und Linolschnitt

 

Sa. 06.11.2021 – So. 19.12.2021

 

In der Galerie wurden schwarz-weiße Werke in Öltechnik und Linolschnitt gezeigt. Die Arbeiten spiegelten sehr persönliche Erlebnisse aus dem Leben des Malers wider – innere und äußere Geschehnisse, die der Künstler während der letzten Jahren durchlebt und emotional bewältigt hat. Zusätzlich wurden in der in der werkstatt22 schwarz-weiße Bilder in den Techniken Bleistift, Embossing (Prägetechnik), Tusche, Lithographie und Monotypie ausgestellt. Weitere Details:

 

"In den Werken des Künstlers dominieren die Farben Schwarz und Weiss. Diese Farben sind derzeit aktuell in großen Ausstellungen, bei Bogdanovski haben sie jedoch Tradition. Schon seit Jahren arbeitet der Künstler mit diesen monochromen Kontrasten. Dennoch sind seine Werke überraschend vielfältig und abwechslungsreich. Die Spannung in seinen Bildern entsteht durch die aussergewöhnliche Vielfalt der von ihm verwendeten Techniken. Wegen der großen Anzahl der Exponate findet ausnahmsweise die Ausstellung sowohl in der Galerie als auch in der Werkstatt des atelier 22 statt. In der Galerie werden Öltechnik auf Leinwand und Linolschnitte gezeigt. In der Werkstatt werden Bilder in den Techniken Bleistift, Prägetechnik, Tusche, Lithographie und Monotypie ausgestellt. Es ist ein Vergnügen, die Feinheiten dieser unterschiedlichen Techniken in den Werken von Bogdanovski studieren zu können.

 

Alexander Bogdanovski ist Mitglied des atelier 22, in St. Petersburg geboren und ist dort bis zu seinem 15. Lebensjahr aufgewachsen. Er hat seine künstlerische Ausbildung an der Kunsthochschule in St. Petersburg erhalten und sein Studium bei Andrej Uschin, einem Mitglied der Russischen Akademie der Künste, fortgesetzt. Die künstlerisch und handwerklich perfekte Ausbildung kennzeichnen die gezeigten Werke des Künstlers. Obwohl er 1996 mit seinen Eltern nach Deutschland umgezogen ist, hat er die kulturellen Verbindungen zu seiner Heimatstadt nicht aufgegeben. So steht er auch in regelmässigem Austausch mit dem International Institute of Arts in St. Petersburg. Er ist aktives Mitglied in einem internationalen Netzwerk von Künstlern und Spielern moderner Musik, mit denen er sich regelmässig austauscht. Das Gitarrespielen ist seine zweite grosse Leidenschaft, neben der bildenden Kunst.

 

Es ist dieser internationale Austausch und der von ihm erlebte Kulturwechsel, der die Themen in den Werken von Alexander Bogdanovski setzt. Eine ganze Serie von Bildern handelt von dem Thema Paare und dem Zusammenstehen von Menschen. Sehr häufig hat der Künstler Tiere in seine Bilder aufgenommen, meist einsam oder als Portrait dargestellt. Ähnlich wie bei den von ihm gezeigten Menschen, die einzeln oder dominant in seinen Werken erscheinen. Ein etwas mystisches Motiv zeigen die Bilder, die an Indianer-Portraits erinnern. Auch einige Selbstportraits des Künstlers sind in diesem Stil gemacht."

 

Auf der Vernissage um 16 Uhr führte die Celler Kunsthistorikerin Meggie Hönig in die Kunst und Märchenwelt von Alexander Bogdanovski ein. Ein guter Freund des Künstlers, Wladimir Bernhardt, begleitet die Einführung mit der eigens für diese Ausstellung von ihm komponierten Gitarrenmusik. Von 16:30 Uhr bis 18 Uhr spielen Andreas Hentschel (Gitarre) und Sigrid Rose (Gesang) in der Werkstatt des atelier 22.

Am 20.11.21 gab es nachmittags eine Lesung und Führung: Der Schauspieler und Sprecher Felix Meyer (ehemals Schlosstheater Celle) las Texte russischer Autoren aus St. Petersburg. Eine Anspielung der Texte bzw. Kurzgeschichten auf die Werke des von dort stammenden Künstlers war gewollt. Im Anschluss an die Lesung führte der Künstler durch seine Ausstellung und beantwortete Fragen.

Am 2.12.21 fand das Künstlergespräch statt. Das Gespräch führte die Celler Kunsthistorikerin Meggie Hönig. Anschließend gab der Künstler in der werkstatt22 einen kleinen Einblick in die Linolschnitt- und Drucktechnik.
Am 12.12.21 fand ein russischer Abend mit Gitarrenmusik und Gesang statt - die Künstler Alexander Bogdanowski, Ada Bobrova und Wladimir Bernhardt. Dazu gab es herzhafte und süße russische Spezialitäten.
Bei der Finissage m 19.12.21 spielten auf der Gitarre und sangen erneut Alexander Bognaovski und Ada Bobrova.

WebSeite des Künstlers: Alexander Bogdanovski

Presseberichte:
Cellesche Zeitung 6.11.21 - dort auch ein aktuelles Bild des Künstlers
Celler Presse 2.11.21

Laudatio der Celler Kunsthistorikerin Meggie Hönig anlässlich der Vernissage am 6.11.21:

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Katharina Gröschner & Laura Malavé

"Transzendenz"

Zwei Celler Talente: Katharina Gröschner und Laura Malavé zeigen junge Kunst.

      

Sa. 18.09.2021 – So. 31.10.2021

      

 

 

Die Besucher erwartete ein Mix an Stilrichtungen, Motiven und unterschiedlichen Techniken (digital und analog), die die jungen Künstlerinnen gemeinsam entfalten. Beide sind eng miteinander befreundet und bilden sich gemeinsam als Künstlerinnen aus. Es schien ihnen ein Vergnügen zu bereiten, den Besucher der Ausstellung zu verwirren. Bewusst wechselten beide zwischen realistischen und surrealistischen Stilen, wobei keiner nur der einen oder anderen Künstlerin zuzuordnen war. Sobald der Besucher glaubte, einen Malstil als den von Laura oder Katharina wiederzuerkennen und einer der Künstlerinnen zuordnen zu können, musste er sich oft durch Nachlesen der Textangaben zu dem Bild korrigieren.

 

Auch ließ sich keine von ihnen auf eine Maltechnik beschränken. Acryl oder digitale Malerei wechselten sich ab und wurden von beiden Künstlerinnen hervorragend eingesetzt. Man musste sehr genau hinschauen, um die verwendete Technik zu erkennen. Am sichersten war man, wenn man auf die Bildinformation schaute. Ihre enge Freundschaft und gemeinsame Entwicklung der Malerei hat offensichtlich zu einem gewissen Gleichklang im emotionalen Ausdruck ihrer Kunst geführt. Dies führt zu Gemeinsamkeiten in der Ausdruckskraft und erzeugt bei beiden Künstlerinnen doch ausgeprägte persönliche Profile.

 

Katharina Gröschner ist den Cellern bekannt durch verschiedene Ausstellungen in Celle und der Region, hat aber schon an Ausstellungen in den USA und Mexiko teilgenommen. Bereits als Schülerin wurden ihre künstlerischen Fähigkeiten entdeckt und gefördert. Dennoch hat sie sich, wie auch ihre Freundin Laura Malavé, für ein Studium in Mediendesign entschieden. Dies ist keineswegs als ein Abweichen von dem Hauptinteresse der Malerei zu verstehen. Im Gegenteil, man hat in der Ausstellung den Eindruck, dass mittels der Animationstechnik die künstlerischen Fertigkeiten beider Künstlerinnen erweitert wurden. Ein kurzes Animationsfilmchen wird auch in der Ausstellung zu sehen sein.  

 

Laura Malavé und Katharina Gröschner begreifen sich als Künstlerinnen in der Ausbildung. Für Interessenten hier ein Hinweis auf ihre spezifischen Webseiten mit Werk-Darstellungen:

 

Katharina Gröschner - katharinagroeschner.artstation.com/projects
Laura Malavé - 
lauls.artstation.com/projects


Jahresausstellung "AusGefallen"

 

vom 31.07.2021 bis 12.09.2021

Künstler aus dem Verein zeigten ihre Werke in der Galerie, im Kabinett und in der Werkstatt

 

In der Jahresausstellung „AusGefallen“ des atelier 22 setzten sich die Künstler*innen mit den Folgen der Corona-Pandemie auseinander. Sicherlich, über die Medien wurde das Thema bereits recht breit betrachtet - allerdings eher wenig in den Bereichen, die unter anderem auch gerade die kreativ-emotionale Seite dieser Ausnahmesituation aufzeigen. Manche Ausstellungen fielen in dieser Zeit zwar aus, aber viele von uns entwickelten neue Kreativität und zeigten ausgefallene und innovative Kunst, die auf manche Besucher wie aus dem Rahmen gefallen wirken mochten. Deutlich wurde in den gezeigten Werken, dass in der Krise eine neue Energie entstand, die auch neue Kreativität hervorgebrachte. Das spiegelte sich auch in der Vielfalt der verwendeten Techniken und Kunstgattungen wider: Grafiken und Malkunst, Collagen, Fotografie-Formen, MixedMedia- und Assemblage-Werke sowie erfreulicherweise zahlreiche Skulpturen.


Urban trifft Miksang

 

vom 26.06.2021 bis 25.07.2021

 

Zusammentreffen urbaner und kontemplativer Fotografie

 

Die Fotografiegruppe fOkus22 zeigte in ihrer Ausstellung „Urban trifft Miksang“ ein „Treffen“ urbaner und kontemplativer Fotografie.
Ziel der Ausstellung war, die Wahrnehmung von alltäglichen städtischen Objekten zu zeigen. Ebenso zeigten die fünf Künstler auf, was es an Besonderheiten, Kuriositäten und Außergewöhnlichem im urbanen Umfeld auf den zweiten Blick geben kann. Die Fotografen hatten also in ihren Bildern aus dem städtischen (urbanen) Umfeld den Blick auf Strukturen, Objekte und Menschen gerichtet, auf die bewusste Wahrnehmung einzelner fotografierter Objekte und Sichten im Alltagsumfeld.
Im ersten Ausstellungsabschnitt wurde der urban-abstrakte Teil des Sehens dargestellt. Bei der enger gefassten street-Fotografie ging es in einem weiteren Abschnitt um das Leben im Straßenraum. Aus dem gleichen urbanen Umfeld kamen schließlich im dritten Abschnitt die Bilder der kontemplativen (= beschaulich, besinnlich, konzentriertes Betrachten) Fotografie mit dem Miksang-Konzept (= gutes, reines Auge): Man soll darin erreichbar sein für das, was uns umgibt – Freude am Moment. Es ist fotografische Alltagskunst – frische, aufmerksame  Wahrnehmung und Freude am Gesehenen in unserer Umgebung.
     

Beteiligte Künstler*innen:

Nadine Khoury (Gast): "Wirkliche und imaginäre Linien führen den Blick der Betrachtenden"

Manuela Mast: "Mit der Kamera das Besondere im Alltäglichen entdecken"

Martina Kunz: "Jedes Bild ist eine Momentaufnahme aus meinem eigenen Erleben"

Horst Busch: "Als Anfänger bin ich erstmal nur eine Randfigur"

Eric (EHW) Schaper: "Das Sehen der Bilder ist wichtiger als die Technik"

von links nach rechts
Eric (EHW) Schaper, Martina Kunz, Nadine Khoury, Manuela Mast Horst Busch


 

Die Neuen im atelier 22 e.V.

vom 08.05.2021 bis 20.06.2021

 

Neue Künstler aus dem Verein zeigten ihre Werke.

      

In dieser Gruppenausstellung stellten sich Künstler, die im Laufe des letzten Jahres Mitglied in unserem Verein geworden sind, mit ihren Werken vor.

Thematisch abwechslungsreich und vielfältig in den Techniken zeigte sich die Ausstellung. Erstmals waren mit Hailie-Jade Pirie und Leon-Holger Weber auch junge Künstler dabei.

In unserer digitalen Ausstellung können auch weiterhin alle Werke besichtigt werden.


Kunstgattungen im Dialog

vom 13.03. bis 2.05.2021

Vernisssage am 13.3.21 um 16 Uhr

Die Ausstellung zeigt Werke des Workshops "Kunstgattungen im Dialog".

 

Weiterhin verfügbar ist die digitale Ausstellung, die auch einen Video-Rundgang beinhaltet.

Dazu gehören auch gesonderte Themenseiten.

(1) Porträt - ein Spannungsbogen von der Zeichnung zur abstrakten Fotografie

(2) Konturformen eines Porträts - monochrom und farbig

(3) Farben und Formen im Kontext des Modells


Ziel des Workshops und der Ausstellung:

Fotografen, Maler und Zeichner sollten sich mit ein und demselben Motiv beschäftigen und gemeinsam in den Dialog treten. In der Ausstellung sollte man dann die Entwicklung der Werke betrachten können und miteinander in den Dialog treten über die verschiedenen Kunstgattungen.

In den unterschiedlichen Gattungen sind wiederum einzigartige Werke entstanden. Die Künstler haben diesen Workshop und die kompetitive Zusammenarbeit als sehr inspirierend empfunden. 

 

Zeichnerei: Günter Thomaschek, Claudia Klassen, Sigrid Menzel

Fotografie: Eric (EHW) Schaper, Martina Kunz, Jörn Graue, Claus Pabst, Horst Busch

Malerei: Rita Dahlem, Faisal Al Hasan

Ergänzt wurde die Ausstellung um einige Foto-Collagen, die den workshop in Ergänzung zum workshop-Video dokumentieren.