Ateliers im Haus "KunstWerk"

Im Treppenhaus über den Galerieräumen des atelier22 e.V. ist schon an den Wänden zu sehen, dass auch hier der Kunst Raum gegeben wird.

 

Hinter bunt gestrichenen Türen finden sich hier acht Ateliers, die an Künstler und Künstlerinnen vermietet sind. In jeweils eigener Art arbeitet und zeigt sich hier jede und jeder von ihnen - mal für sich, mal im Austausch mit anderen.

 

Die Ateliers können gern auf Anfrage oder während der Galerieöffnungszeiten von interessierten BesucherInnen besichtigt werden.

 



1. OG links

Atelier1

Sigrid Menzel

 

Atelier2

Christina Schröder

 

Küche & Co

Gemeinschaftsräume

 

1. OG rechts

Atelier3

Anke Brammer

 

Atelier4

Hans-Jürgen Kaul

 

Atelier5

Horst Alvermann

 

2. OG rechts

Atelier6

Manuela Mast

 

Atelier7

Martina Kleinert

 

Atelier8

Gloria Lütke



Atelier 1

Sigrid Menzel

 

Im schönen, typischen Künstleratelier von Sigrid Menzel leuchten ausdrucksvolle Farben von den Wänden, es finden sich Landschaften, Blumen, Menschen - vor allem Frauengestalten - aber auch abstrakte Motive.


Sigrid Menzel ist seit 2014 in ihrem Atelierraum im atelier22 künstlerisch tätig und damit die "älteste" unter den MieterInnen. Ihr ist es besonders wichtig, stets im Austausch mit anderen KünstlerInnen zu sein und sich mit Inspiration und Kritik gegenseitig bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.


Grundlage für ihre malerischen Werke bleibt immer das Zeichnen: in spannenden Skizzenbüchern hat sie beispielsweise ihre zahlreichen Reisen rund um die Welt dokumentiert. 

 

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Atelier 2

Christina Schröder

 

Der Atelierraum von Christina Schröder ist angefüllt mit großformatigen Leinwänden. Die ausschließlich abstrakten Werke strahlen eine beeindruckende Dynamik aus. Entstanden sind sie intuitiv in Techniken des Action Paintings: Spachteln, Dripping, Schütten, Wischen und mehr.

 

Diese Form des künstlerischen Ausdrucks vermittelt Christina Schröder in unterschiedlichen Angeboten von Coaching über therapeutische Begleitung bis zu Events auch an Einzelpersonen und Gruppen. Im Mittelpunkt steht der kreative Prozess: das, was nicht in Worte zu fassen ist, wird auf andere Weise zum Ausdruck gebracht und so verarbeitet.

 

Beim Besuch ihres Ateliers und im Gespräch kann man sich vorstellen, dass bei dieser Art des Malens weder Kleidung noch die Umgebung sauber bleiben. So werden z.B. die roten Arbeitsstiefel der Künstlerin fast selbst zu einem Kunstwerk...

 

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Atelier 3

Anke Brammer

 

Anke Brammer trifft man in ihrem Atelier oft beim Experimentieren und Erproben vielfältiger Techniken an. Sie mag es, kreative Prozesse zu erleben, Alltägliches mit Neuem zu verbinden und sich und ihre Umwelt immer wieder neu zu entdecken.

 

Es entstehen beispielsweise Serien von Kugeln in Kritzeltechnik auf Papier, Collagen, Monotypien und Übermalungen. Sie malt in Acryl auf Papier oder Leinwand, aber auch auf Pappkarton oder Zeitungspapier, nutzt Kugelschreiber, Edding, Acrylmarker und was ihr noch in die Hände fällt.

 

Das ruhige Arbeiten für sich allein in ihrem Raum bei Musik genießt sie ebenso wie den Kontakt und den Austausch mit anderen KünstlerInnen und BesucherInnen.

 

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Atelier 4

Hans-Jürgen Kaul

 

Gemütlich sitzen und Tee trinken lässt es sich im Atelier von Hans-Jürgen Kaul, der gern Gäste empfängt, um sich mit ihnen über seine Bilder und mehr auszutauschen. In seiner kleinen Ausstellung im Atelierraum gibt es immer wieder etwas Neues zu sehen.

 

Hans-Jürgen Kaul arbeitet in Spachtel- und Pinseltechnik in leuchtenden Acrylfarben auf Leinwand. Oft lässt er aus einer zunächst abstrakten Flächengestaltung Fantastisch-Gegenständliches entstehen - hier gibt es für die Betrachtenden viel zu entdecken. In seinen jüngeren poetischen Werken bezieht der Künstler sich auf ihn besonders berührende Gedichte.

 

An einer Wand des Ateliers nimmt man einen anderen Malstil wahr: In ebenfalls ausdrucksvollen Farben, fantasievoll, mit klarer geometrischer Formensprache malt hier Ortrun Kaul. Sie ist nicht so häufig wie ihr Mann, aber auch regelmäßig dort anzutreffen.

 

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Atelier 5

Horst Alvermann

 

Ausdruckstarke Bilder, teils naturalistisch, teils abstrakt - oft surreal: in den beiden Atelierräumen von Horst Alvermann gibt es viel zu entdecken.

 

Vor grünem Grund versinkt eine gelbe Sonne im Meer; Gebirgsmassive, Gestirne, Gesichter leuchten aus dem Dunkel, aber auch Herzformen sind zu sehen...

 

Horst Alvermanns Werke entstehen aus seiner inneren Vorstellung heraus. Er möchte Farben so zueinander in Position bringen, dass sie Freude machen - doch sollen die Bilder stets Spannung haben und dürfen die Betrachtenden auch irritieren.

Seine unterschiedlichen Mal- und Zeichentechniken eignet Horst Alvermann sich autodidaktisch an, und ein "Geht-nicht" gibt es für ihn dabei nicht.

 

H. Alvermann auf Instagram



Atelier 6

Manuela Mast

 

In Manuela Masts Atelier fällt sofort ins Auge, wie vielfältig und experimentell sie arbeitet. Sie legt sich nicht auf einen bestimmten Stil fest, sondern freut sich am Experimentieren und der stetigen Weiterentwicklung unter dem Stichwort "Lebendigkeit". Als roter Faden zieht sich durch ihre Arbeiten die Betonung der starken Kontraste und der Farben - oft im Spektrum des Regenbogens.

 

Ungewöhnliche Materialien, Arbeitsmittel und Ausdrucksformen sprechen sie an. Ihre Werke entstehen manchmal ganz spontan, manchmal aber auch eher planvoll in einem längeren Prozess.

 

Das Arbeiten im Atelierraum in der Hattendorffstraße - außerhalb der eigenen Wohnung mit Arbeit und Kindern - gibt ihr Freiraum für ihre künstlerische Entwicklung; doch ab und zu wird der Raum auch zur  Künstlerwerkstatt ihres ebenfalls sehr kreativen kleinen Sohnes.

 

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Atelier 7

Martina Kleinert

 

Im Atelier von Martina Kleinert fallen die großformatigen, sehr sensibel gemalten Bilder in teils zarten, teils kräftigen Farben ins Auge - Arbeiten in Acryl, Mixed Media, als Collage, aber auch Skulpturen. Man sieht viele Gesichter, die Bilder sind gegenständlich mit abstrakten und surrealen, aber auch sakralen Elementen. Themen ihrer Werke sind Mensch, Natur und Gesellschaft, auch die Gegenüberstellung von Rationalität und Intuition.

 

Die Umsetzung ihrer Ideen im Malprozess beschreibt sie als einen "Kampf" - manchmal mit Übermalungen von Bildteilen oder des gesamten Bildes.

 

Die Künstlerin pendelt zwischen ihrem Atelierraum in der Hattendorffstraße und dem Zuhause. Das Arbeiten zu Hause hat den Vorteil, dass das Bild immer im Blick ist und eine ständige Auseinandersetzung stattfinden kann. Anders im Atelier: das Bild bleibt zurück und wird danach neu betrachtet.

 

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Atelier 8

Gloria Lütke

 

Ganz oben im Haus unter Dachschrägen findet sich der liebevoll eingerichtete Atelierraum von Gloria Lütke. Gleich beim Eintreten leuchten einem die in eigenwilliger, aber sehr harmonischer Art und Weise komponierten Farben ihrer Bilder entgegen. Zu sehen gibt es neben vielen abstrakten Werken auch fantastisch-gegenständliche Darstellungen.

 

Gloria Lütke malt aus dem Moment heraus - was sie denkt, was sie fühlt. Ihr Talent dazu beschreibt sie als "Familienbegabung". Irgendwann im Schaffensprozess bekommt das Bild seinen Charakter: dann weiß sie, wo es hingeht und kann mit dem Malen nicht aufhören, bis das Bild fertig ist. Sie ist stolz darauf, nicht interessiert an der Meinung anderer zu sein - ihr selbst müssen die Bilder gefallen. In dieser unabhängigen Herangehensweise entstehen Werke mit einem ganz eigenen Ausdruck.

 

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Küche & Co.

Gemeinschaftsräume

 

Zu den KünstlerInnen-Ateliers gehören auch gemeinsam genutzte Räume:

 

So findet sich hier eine Küche, in der man Tee oder Kaffee kochen und auf bemalten Stühlen am Küchentisch zusammensitzen kann. Vereinsmitgliedern wird hier Raum zum Treffen und Austausch gegeben. Eine Pinwand bietet Platz für Listen und Informationen.

 

Ein gemeinsam genutztes WC steht im ersten Obergeschoss zur Verfügung, und auf jeder Etage gibt es Waschbecken zum Säubern von Pinseln und Arbeitsmaterialien.