Anke Brammer

"Was haben Sie als Kind getan, das die Stunden wie Minuten vergehen ließ?
Dort liegt der Schlüssel zu Ihrem irdischen Streben."
(Carl Jung / aus Carla Sonheim, Zeichenlab)

Gemalt und gezeichnet habe ich, solange ich mich erinnern kann. Mit Wachsmalstiften, Buntstiften und Filzstiften auf Tapeten und Computer-Endlospapier, mit Kugelschreiber auf der Stirn meiner Puppe, mit Plakatfarben auf alten Milchkannen, mit Deckweiß und Tuschkastenfarben auf Kaffeedosen, mit Tafelkreide auf dem Schultisch, mit Bleistift auf der weißen Oberfläche meiner Jugendzimmerschränke...

Das Bedürfnis, mich mit Stift oder Pinsel auszudrücken, hat mich immer begleitet, war mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Zu einer intensiven Phase des freien Malens kam ich, als meine beiden Kinder im Grundschulalter waren. Ich malte mehrere Jahre regelmäßig im Atelier Im Alten Backhaus bei Grit Wuttke und zu Hause, entdeckte neue Anregungen und eigene Zugänge autodidaktisch und in unterschiedlichen Kursen in der Erwachsenenbildung und zur Zeit in einer kunsttherapeutischen Fortbildung.

Jetzt bin ich glücklich, meiner Kreativität im frisch gemieteten Atelier in der Hattendorffstraße einen Raum zu geben, und freue mich auf Austausch und Inspiration.

In meiner - meist abstrakten - Malerei möchte ich das entstehen lassen, was sich zeigen will. Wie ein Bild aussehen wird, weiß ich beim ersten Pinselstrich noch nicht.

Neben dem Malen und Zeichnen  fotografiere ich mit dem Smartphone und bin auch am PC kreativ. Das Verarbeiten von Papier in unterschiedlichen Techniken mag ich sehr. Gern arbeite ich mit Alltagsmaterialien - mit allem, was gerade da ist, und lasse mich manchmal selbst davon überraschen, was dabei entsteht.