Eric (EHW) Schaper

Fotografie

 

Lebenslauf

Bereits als Jugendlicher fing er an mit einer Agfa-Box der Mutter – 120er Rollfilm schwarzweiß. So richtig angefangen hat das mit der Fotografie aber erst 1993 mit dem Erwerb der ersten Spiegelreflexkamera; er hat ca. 15 Jahre Farbe und bevorzugt Schwarzweiß für sich fotografiert, betreibt aber keine eigene Dunkelkammer. Nach einer ca. 10-jährigen weitgehenden Pause hat er im Herbst 2018 auch mit der digitalen Fotografie angefangen, allerdings nur in kompakter Ausstattung, besonders geeignet für die Street-Fotografie, die nunmehr mit den vielen inhaltlichen und stilistischen Möglichkeiten sein Schwerpunkt ist. Gleichwohl möchte er auch wieder stärker in die analoge Schwarzweiß-Fotografie einsteigen, zumal über die digitale Nachbearbeitung sich neue Möglichkeiten der Verbesserung der Ergebnisse ergeben. Eine Nachbearbeitung mit umfassenden Programmen sind aber nicht seine Welt.

 

Arbeitsweise & künstlerische Aussage:

Während er analog schwarzweiß motivisch sehr breit fotografiere, liegt beim Digitalen der Schwerpunkt stark beim Minimalismus, angewandt auf die vielen Möglichkeiten der Street-Fotography: Vermeintlich unvollständig, ungewohnt, werden Wahrnehmungen, Fragen, Gedanken ausgelöst, vielleicht entstehen sogar kleine Geschichten im Kopf. Der Ansatz „weniger ist mehr“ erfordert oft ein längeres Betrachten, als die üblichen 3 Sekunden. Spannend sind Schatten und Unschärfen. Und im Jahre 2018 wurde er aufmerksam auf die meditative Fotografie, insbesondere wabi-sabi, einem japanischen Konzept der Wahrnehmung von unvollkommener Schönheit, das Unperfekte – in Zukunft ein weiteres Standbein in der fotografischen Aussage.