Interkulturelle Musik: Gelewêj - Morgenstern

 

Musik ist Teil der kulturellen Tätigkeit des atelier 22 e.V. Daher ist Musik auch einer der Schwerpunkte des Projektes der Kulturellen Integration. Im Verein atelier 22 e.V. wie auch bei den musikalischen Künstlern mit Migrations-hintergrund zu denen wir Kontakt haben, gibt es eine grössere Zahl von Musikern verschiedener Ausrichtung, die aber bisher nicht zusammen in einer Gruppe gespielt haben. Das Ziel des Projektes „Kulturelle Integration“ ist es, die Künstler zu ermutigen, eine eigene Musikgruppe zu gründen.

 

In der Musikgruppe Gelewêj – Morgenstern haben sich inzwischen drei bis 18 Musiker zusammengefunden, die sich musikalisch weiterbilden und die zu verschiedenen Anlässen aufgetreten sind. Einige Auftritte sind auch in folgendem Video zusammengefasst:

 


Music Across Borders

im Mai 2018 in Halle 19 des Schloss Theaters Celle vor etwa 140 Besuchern.
Der erste grosse Auftritt der Gruppe Gelewêj – Morgenstern

Der erste große Auftritt im Mai 2018 in Halle 19 des Schloss Theaters Celle war vor etwa 140 Besuchern. Gezeigt wurden Musik, Gesang und Tanz aus unterschiedlichen Kulturen von deutschen und in Celle lebenden migrierten Künstlern. Es ist gelungen, grosse Begeisterung zu schaffen für unterschiedliche musikalische Kulturtraditionen. Gespielt wurden eigene Kompositionen und bekannte Lieder in kurdischer, deutscher und englischer Sprache.

 

Die Veranstaltung „Music Across Borders“ fand am 17. Mai 2018 ab 20 Uhr in der Halle 19 des Schloss Theaters Celle statt und begeisterte 140 Besucher, wie die Cellesche Zeitung schreibt. Gezeigt wurden Musik, Gesang und Tanz aus unterschiedlichen Kulturen von deutschen und in Celle lebenden migrierten Künstlern. Gezeigt wurde der Austausch unterschiedlicher Stilrichtungen und die Herausbildung eines eigenständigen Charakters der Musik sowie der künstlerischen Ausdrucksformen der kulturellen Gruppen / Kulturen. Es war die Herausforderung für die beteiligten Akteure, Musik nicht nur für den eigenen Kulturkreis zu spielen, sondern das Interesse und die Neugier auch der jeweilig anderen Besuchergruppe zu wecken.

 

Es ist gelungen, grosse Begeisterung zu schaffen für unterschiedliche Kulturtraditionen, Kompositionen und das Zusammenwirken unterschiedlicher Instrumente in eigenen Stücken der sich neu bildenden Gruppe „Gelewêj – Morgenstern“. Auf grosse Begeisterung ist auch die Mischung der Darbietungen gestossen durch die Einbindung der Tanztruppe Body Talk. Schliesslich konnten sich hiermit auch aktuelle Weltmeister im Street Dance präsentieren.

 

Die Veranstaltung hat einen überwältigenden Eindruck bei den Besuchern hinterlassen. Eine Besucherin berichtet: „Ich habe die Nacht nach der Veranstaltung fast nicht geschlafen, ich konnte einfach nicht runterkommen, die Stimmung war fantastisch. Einige Kollegen von mir waren gestern auch da, sie alle waren wie ich begeistert. Das zwischenmenschliche, das "Wir-Gefühl" wurde gestärkt, das konnte ich sehen und fühlen. Integration lebt vom Austausch und dem Miteinander. Das Team vom atelier 22 e.V. hat wieder einmal mehr als 100 Prozent geleistet. Danke für alles, viele Grüße an alle, ganz toll!!!“

 

Zur Begeisterung der Besucher hat neben der grossartigen Leistung der Sänger*Innen, Musiker*Innen und Tänzer*Innen sicher auch die Mischung von Liedern, Instrumenten und Tanz beigetragen. Sehr gekonnt wurde in der Schlussphase das Publikum von den Künstlern Tiana Kruškić und Billy Ray als Akteure in die Performance einbezogen, bis hin zum Mittanzen auf der Bühnenfläche. Selbst die Getränkebar war schliesslich Teil der Aufführung. Ein rundum gelungener „kulturintegrativer“ Abend.

 

Der Abend wurde als Benefiz-Veranstaltung organisiert und die Spenden wurden für die vom Krieg betroffene Bevölkerung in Syrien gesammelt. Die Begeisterung der Besucher drückt sich auch in dem guten Spendenergebnis von 650 Euro aus.

 

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Danke Urkunde - Aktion Deutschland hilft
Dank für Spende durch das Benefizkonzert
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Bericht Cellesche Zeitung vom 17.05.2018
Interkulturelle Konzertveranstaltung begeistert Celler
Cellesche Zeitung_Veranstaltung am 17.05
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links: Solidaritätsveranstaltung für Afrin / Syrien im April 2018 im CAPITO, Celle

rechts: Regelmäßige Proben mit Jugendlichen

 Musikworkshop in Vorbereitung des nächsten Auftritts


Workshop und Öffentliche Probe der Gruppe „Gelewêj“

am 24.11.2018 in der Kreuzkirche Celle

 

Vor zahlreichen Besuchern zeigte die Künstlergruppe „Gelewêj – Morgenstern“ die Ergebnisse ihrer harten Arbeit vor einem fachkundigen Publikum. Neben der musikalischen Aufführung erzählten die Künstler die Geschichte ihrer Musik und die Bedeutung der Lieder. Thema der Probe war das Abstimmen orientalischer und westlicher Musikinstrumente auf die jeweils unterschiedliche Musiktradition. Die Zuschauer folgten begeistert der Aufführung. Dabei war die Kreuzkirche ein passender Ort, der die Musik gut wirken liess.

Öffentliche Probe in der Kreuzkirche, Celle


Die Gruppe Gelewêj – Morgenstern auf dem Brandplatzfest

Oktober 2018

Mit erweiterter Besetzung und neuen Songs trat am Sonntag die Gruppe Gelewêj in Celle auf. (Foto v.l.: Hans-Peter Binder, Mustafa Jojak, Adnan Horo, Hevi Yusef, Ulli Hollmann und Wolfgang Decker.) Vor etwa 100 Besucher präsentierte sie sich mit neuem Repertoire und eigenen Kompositionen aus einer Mischung von orientalischer und westlicher Musik. Unter dem Motto Altstadt Celle neu denken traten verschiedene Gruppen auf, begrüsst von den Organisatorinnen Meggie Hönig und Georgia Langhans.

 

Ihren ersten grossen Auftritt hatte Gelewêj in Celle am 17. Mai in Halle 19 des Schlosstheaters. Inzwischen sind die Zahl der Künstler und ihr Repertoire gewachsen. Sie spielen bekannte Songs und eigene Kompositionen aus einer Mischung von verschiedenen Kulturen. Die werden mit Instrumentalmusik aus unterschiedlichen Kulturen begleitet sowie in verschiedenen Sprachen (Englisch, Deutsch, Arabisch und Kurdisch) interpretiert.

 

Die kulturelle Mischung kommt beim Publikum gut an. „Wir wollen mit unserer Musik noch bunter werden und planen weitere öffentliche Auftritte“, sagt Adnan Horo. „Wir spielen eine Musik ohne Grenzen“, ist sein Motto.

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Auftritt bei Faisal Al Hasans Vernissage

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