KreativWochen

Tag der Nachbarn und Malerei - Die Erste

Am 28.5.21, dem Tag der Nachbarn, sowie am 29.5.21 hatte das atelier 22 zum künstlerischen Ausprobieren eingeladen. 

 

Mit viel Neugier, Interesse und Freude konnten einige Nachbarn und weitere Besucher mit den Künstlern Claudia Klassen, Günter Engling und Günter Thomaschek verschiedene künstlerische Techniken erproben. 

 

So konnten die Nachbarn sich bei Thomaschek in der Ölmalerei ausprobieren, schufen bei Günter Engling Acryl-Pouring-Werke oder malten ein Aquarell unter Anleitung von Claudia Klassen. 

 

Hier einige Eindrücke dazu: 

Malerei - Die zweite

Vom 4. bis 5.6.2021 konnten sich die Besucher auf weitere Techniken der Malerei freuen. So konnten die Teilnehmer sich in Tempera- sowie Ölpastellmalerei ausprobieren.

 

Claudia Klassen zeigte, wie die Temperafarbe mit Ei, Leinöl und Pigmenten angemischt wird und in der Malerei die Pigmente gezielt genutzt werden können. Faisal al Hasan demonstrierte vor den Teilnehmern, wie ein Ölpastell erst grob angelegt und später verfeinert werden kann. Dabei sind auch teilnehmerseitig bereits einige fertige Werke entstanden.
Die Pastellmalerei konnte leider nicht stattfinden, da Günter Thomaschek kurzfristig verhindert war.

 

Die Teilnehmer hatten viel Spaß dabei, ihren gestalterischen Horizont zu erweitern. Am zweiten Tag probierte sich auch Faisal Al Hasan an der Temperamalerei aus und schuf eine spannende Landschaft, die er wiederum mit Ölpastellen anreicherte.

Zeichnen

An zwei Nachmittagen, am  18.+19.6.21, fanden sich Interessierte ein, um einmal mit Bleistift, Kohle und wer wollte, auch mit Feder / Tusche sowie Farbstiften sich in der Zeichenkunst zu üben.

Betreut wurden die Besucher und Besucherinnen von Günter Thoamschek, Claudia Klassen und Faisal Al Hasan.

 

Neben einigen technischen Übrungen im Umgang mit den Materialien (mit Kohle und Tinte hat man ja eher seltener zu tun) sind am Ende in einigen Fällen auch schon fertige Zeichnungen herausgekommen. Und es gab die Aussage: "Damit mache ich weiter!"

Bildhauerei

Am 16. und 17. Juli 2021 gab es Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung unterschiedlicher Künstler verschiedene Formen der Bildhauerei auszuprobieren.

      

Zusammen mit Faisal Al Hasan und Horst Busch entstanden aus Gasbeton Skulpturen:  Nach dem Anzeichnen wurde durch Sägen, Feilen und Schleifen in immer feinerer Annäherung der Entwurf herausgearbeitet - mit beeindruckendem Ergebnis.

      

Der Holzbildhauer Holger Seidel zeigte und erläuterte die Arbeit mit unterschiedlichen Holzarten und  verschiedensten Werkzeugen, und beim eigenen Ausprobieren stellten die TeilnehmerInnen fest: "Es ist gar nicht so einfach!"

MixedMedia

Um mal etwas ausgefallenere Kunstformen oder Mischtechniken kennenzulernen, trafen sich am 23. und 24.7.21 mehrere Interessierte mit Künstlern, die diese Formen und Techniken schon einige Zeit einsetzen. Einige Teilnehmende waren selbst schon sehr lange in der reinen Mal- oder Zeichenkunst tätig.

 

Bei Eric (EHW) Schaper konnte man die Angst überwinden, ein Foto zu bemalen. In kurzer Zeit entstanden fertige Werke, auf denen man teils das Ursprungsfoto nur noch erahnen konnte; es fehlte nur noch der Bilderrahmen.

Günter Thomaschek bot Mischtechniken, also den kombinierten Einsatz verschiedener Malmaterialien, für erste Bild-Versuche an.

Großflächig, bunt ging es bei Christina Schröder zu. Angefangen mit groben Farbaufträgen, verteilt mit einem "Rakel", erfolgten dann Vermischungen bis hin zum Auftragen von Farbtropfen und -spritzern, dem "Dripping". Nach einer etwas längeren Trocknung sind dann die abstraktem / surrealen Bildwerke fertig für die Wandhängung. So schnell kann man Kunstwerke schaffen.

Und hinter der Werkstatt trauten sich einige Interessierte daran, zusammen mit einem Graffiti- Künstler ein individuelles großformatiges Sprayer-Bild zu erstellen. Wichtig war hier auch, ein eigenständiges Namenssignet, ein Tag, zu entwickeln.

Fotografie - urban-street

Am 6.8.21 bzw. 10.9.21 starteten vom atelier22 aus fünf bzw. vier Teilnehmer unter Leitung von Eric (EHW) Schaper ihren Fotospaziergang duch Celler Straßen der Stadtteile Heese und Neuenhäusen, um dabei einmal die kleinen und großen oft unbeachteten Dinge zu erkennen und abzulichten. Die drei Stunden waren teil begleitet von Sommerregen, aber Regenbilder haben dann wiederum ihren eigenen Reiz, zumal an den Nachmittagen die Klassiker "Licht und Schatten" leider weniger vertreten waren.

 

Die von jedem Teilnehmer ausgewählten Ergebnisse wurden dann am 7.8.21 bzw. 11.9.21 gemeinsam in der werkstatt22 auf einer Leinwand betrachtet und besprochen. Die Teilnehmer haben sehr unterschiedlich die Welt um sich herum wahrgenommen - von urban-abstrakt, über miksang, street-Szenen und impression bis hin zu nature war alles dabei. Damit zeigte sich die Vielfalt der Möglichkeiten des Sehens, die die Straßenfotografie im urbanen Umfeld auch oder gerade nur mit kleiner Technik bietet.

Bildbericht und Ergebnisbeispiele vom 6.8.21

Bildbericht und Ergebnisbeispiele vom 10.9.21

Fotografie - Objekt und Scanografie

Als letztes Angebot im Rahmen der KreativWochen wurde in der werkstatt2 vom 24. bis 26.9.21 die Fotografie von Objekten mit einigen Hilfsmitteln und die Scaongrafie mit einem Scanner + PC für Interessierte dargeboten. Einige wenige Mitglieder und Nichtmitglieder fanden zusammen. An verschiedenen Stationen mittels Softbox, Holzbox oder Glasplatten als Umfeldbasis, teils ausgekleidet mit farbigem Plastik oder Fotokarton, wurden verschiedene kleine und große Objekte ins rechte Licht gesetzt; verschiedene Leuchten standen unterstützend zur Verfügung. Ein Teilnehmer brachte sogar ein kleines Laserlicht mit. Alternativ konnte auch draußen fotografiert werden. So entstanden sehr unterschiedliche Aufnahmen, angaefangen bei der Sachfotografie, über Objektinszenierungen bis hin zu experimentellen Aufnahmen und meditativer Fotografie. Am Fotoscanner kam es darauf an, die Objekte, ggf. ergänzt mit passenden Folien oder Farbpapieren, vor der "Aufnahme" entsprechend zu arrangieren, zu inszenieren; es hatte etwas von Bühnenbild. Die Teilnehmer halfen sich immer wieder gegenseitig bei den Aufnahmen, da öfter doch mehr als zwei Hände notwendig waren. Es waren zum Abschluss der KreativWochen noch sehr spannende Tage.