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Foto: Udo Genth (Cellesche Zeitung)                 

Das Kellerkind:

Friedeborg Jungermann

 

von 18.01.2020 bis 01.03.2020   

 

                                                        

 Plastiken, Modelle, Bilder, Zeihnung und Bücher

 

Kellerkind präsentiert ihr Lebenswerk

„Ich möchte in den Bildern und Texten den Alltag zum Leuchten bringen. Tag und Nacht, Traum und Wirklichkeit, Gegenständliches und Fiktion, Scheinbares und Unscheinbares sind der Inhalt meiner Arbeiten“. Bei ihr zu Hause entsteht durch die vielen kleine Plastiken, Modelle, Bilder und Zeichnungen eine spezielle kunstbestimmte Atmosphäre. Diese können Sie demnächst bei uns in der Galerie auch entdecken!

Ihren persönlichen Stil hatte sie schnell gefunden und das, obwohl sie sich alles autodidaktisch erarbeitet hatte. Unverwechselbar und originär lässt sich ihre Art der Darstellung keiner gängigen Kunstrichtung oder -strömung zuordnen. Die Verwendung von Artmetall verleiht ihren meist kleinformatigen Bildern etwas Schwebendes, nahezu Märchenhaftes: Ein unverwechselbares Merkmal ihrer Kunst!

 

1968 begann sie, durch die Volkshochschule angeregt, mit kleinen Keramikarbeiten. Sie formte Köpfe, Hände und Füße für Puppen. Auch Kleidung und Frisuren stellte sie selbst für ihre kleinen Kunstwerke her. „So an die 200 Puppen habe ich wohl im Laufe der Jahre hergestellt“, meint Jungermann.

 

Ein neues Metier öffnete sich vor ihren Augen, als sie vor rund 10 Jahren Tagebücher geerbt hatte. So fehlten ihr in den übernommenen Aufzeichnungen jegliche Gefühle und Gedanken und fand statt dessen nur die akribisch-korrekte Darstellung von Ereignissen vor. Deswegen begann sie ihre eigenen Tagebücher zu schreiben. Seitdem verfasst sie jeden Abend ihren Tagesrückblick, dokumentiert ihre Handlungen und gibt darin ihre Eindrücke wieder. Diese Tagebücher wurden vom einem Celler Verlag herausgebracht. In jedem Büchlein findet der Leser sowohl heiter-nachdenkliche als auch lyrisch-besinnliche Texte, die gleichrangig neben den Bildern stehen.

Im Jahr 2010 erschien das erste Bändchen mit dem Titel "Poesie in Bildern und Worten". Schnell fand es reges Interesse, so dass im darauf folgenden Jahr "Mit Worten malen" veröffentlicht wurde. "Gedankenbilder" war der 3. Teil der Reihe ihrer literarischen Werke. Schnell fanden diese kleinen, bilderreichen Farbtupfer eine große Fan-Gemeinde. „Ich habe ja nicht geahnt, wie vielen Menschen ich mit meiner Kunst Freude bereiten kann“, sagt Friedeborg Jungermann und ein wenig verwundernd bekennt sie: „An das Schreiben kam ich erst spät im Leben, vorher wusste ich nicht, was in mir steckt“.

Zeit für Lebenswerk: Wir laden Sie herzlich in unsere Galerie ein. Der Besuch ist kostenfrei.

Download
Bericht von Peter Bierschwale
Zur Vernissage
Auf die Kunst zugehen.pdf
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Kommende Ausstellung


Gabriele Templin-Kirz -

"Faszination Malerei ... Eine Reise in Bildern"

Sa. 07.03.2020 – So. 12.04.2020
Vernissage: Samstag, den 07. März um 16:00 Uhr

Laudatio: Rita Dahlem

Musik: Saxophon