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Wirklich schräge Welten

Ricarda von der Kammer & Dice One

 

von 26.10.2019 bis 08.12.2019

 

Vernissage: Samstag 26.10.2019 um 16 Uhr

 

Laudatio: Manuela Mast

Musik: Wolfgang Decker

 

Zwei junge Künstler zeigen ihre Werke.

 

Ricarda von der Kammer sucht nach ihrem eigenem künstlerischen Ausdruck und nimmt Sie mit auf eine Reise durch ihre künstlerischen Entwicklungen.

Dice One - bekannt als StreetArt-Künstler - zeigt seine Graffiti im Kleinformat auf Leinwand, lässt diesmal die Wände sauber und zeigt sein künstlerisches Können..

 

Beide zeichnet ein hohen Schaffensdrang mit guter Qualität aus. Für beide Künstler hat es viel Überwindung gekostet, zum allerersten Mal ihre Werke einem Pulikum zu präsentieren. Evelyn Reschke fädelte es aber schlau ein: "Wenn ein anderer junger Künstler mit ausstellt, bist du bereit auszustellen?" Beide sagten ja. Sie haben für sich selbst noch nicht das Beste aus sich herausgeholt. Daher empfinen sie ihre innere Anspannung zwischen dem Ergebnis und ihrer Erwartung uund den Zeitdruck als ihren größten Motivator.

 

Die Arbeiten von Ricarda von der Kammer sind mystisch, surrealistisch und aus Fantasie- und Traumwelten entsprungen. Dabei probiert sie noch verschiedene Techniken aus, um ihren eigenen Stil zu finden. Von Aquarell über Brush und Tusche bis hin zu Linolschnitten, Acryl und Öl. Alles ist dabei und wurde in Traumwelten entführt. Mit bereits 10 Jahren malte die jetzt 19-jährrige Newcomerin ihre ersten Ölbilder. Ihr erstes Bild war ein Drachenauge.

 

Mit 12 fand Dice One in einer Crew Anschluss (2009 in der CD-Kaserne). In dieser Gruppe fing er ganz klein mit einfachen Tags (Schriftzug mit Edding) an. Er liebt es, verschiedene Charaktere und Figuren auf Wände zu bringen. Auf Leinwänden werden die Besucher auch sein Lettering und seinen Style bewundern können. Diese sind vom Stil her aus den 90er Jahren: aufwendig, detailliert und weisen Verbindungen zu den Figuren auf. Seine größte Herausforderung ist die Kunst von der Straße in die Galerie zu bringen, ohne die Eigenart des Graffiti zu verlieren. Daher gestaltet er die Basis seiner Graffiti mit Backsteinwänden, Holzplatten oder Metallplatten, um es realistischer wirken zu lassen.


Impressionen des Langen Donnerstags

mit Dice One & Ricarda von der Kammer  

  

Der 2. Vorsitzende führte in die Welt des Graffiti ein, beginnend mit der Steinzeit und hinführend zum jetzigen Grafitti.

Dice One ergänzte noch mit eigenen Erfahrungen in der Fragerunde und präsentierte Bücher von Graffiti-Artists.

In einem lockeren Gespräch zwischen Manuela Mast und Ricarda von der Kammer hat die Künstlerin über ihre Erfahrungen und ihren Weg berichtet.

Zum Abschluss gab es einen kleinen Workshop von Dice One über das Tagging und die ersten Schritte zu einem einfachen Graffiti.

 


Zeit für Kunst: Wir laden Sie herzlich in unsere Galerie ein. Der Besuch ist kostenfrei.

Kommende Ausstellungen

Das Kellerkind:

Friedeborg Jungermann

 

von 18.01.2020 bis 01.03.2020

Vernissage: Samstag 18.01.2020 um 16 Uhr   

 

Foto: Udo Genth (Cellesche Zeitung)                                                                            Plastiken, Modelle, Bilder, Zeihnung und Bücher

 

Kellerkind präsentiert ihr Lebenswerk

„Ich möchte in den Bildern und Texten den Alltag zum Leuchten bringen. Tag und Nacht, Traum und Wirklichkeit, Gegenständliches und Fiktion, Scheinbares und Unscheinbares sind der Inhalt meiner Arbeiten“. Bei ihr zu Hause entsteht durch die vielen kleine Plastiken, Modelle, Bilder und Zeichnungen, aber auch durch die Sammlung von Fossilien eine spezielle kunstbestimmte Atmosphäre. Diese können Sie demnächst bei uns in der Galerie auch entdecken!

Ihren persönlichen Stil hatte sie schnell gefunden und das, obwohl sie sich alles autodidaktisch erarbeitet hatte. Unverwechselbar und originär lässt sich ihre Art der Darstellung keiner gängigen Kunstrichtung oder -strömung zuordnen. Die Verwendung von Artmetall verleiht ihren meist kleinformatigen Bildern etwas Schebendes, nahezu Märchenhaftes: Ein unverwechselbares Merkmal ihrer Kunst!

 

1968 begann sie, durch die Volkshochschule angeregt, mit kleinen Keramikarbeiten. Sie formte Köpfe, Hände und Füße für Puppen. Auch Kleidung und Frisuren stellte sie selbst für ihre kleinen Kunstwerke her. „So an die 200 Puppen habe ich wohl im Laufe der Jahre hergestellt“, meint Jungermann.

 

Ein neues Metier öffnete sich vor ihren Augen, als sie vor rund 10 Jahren Tagebücher geerbt hatte. So fehlten ihr in den übernommenen Aufzeichnungen jegliche Gefühle und Gedanken und fand statt dessen nur die akribisch-korrekte Darstellung von Ereignissen vor. Deswegen begann sie ihre eigenen Tagebücher zu schreiben. Seitdem verfasst sie jeden Abend ihren Tagesrückblick, dokumentiert ihre Handlungen und gibt darin ihre Eindrücke wieder. Diese Tagebücher wurden vom einem Celler Verlag herausgebracht. In jedem Büchlein findet der Leser sowohl heiter-nachdenkliche als auch lyrisch-besinnliche Texte, die gleichrangig neben den Bildern stehen.

Im Jahr 2010 erschien as erste Bändchen mit dem Titel "Poesie in Bildern und Worten". Schnell fand es reges Interesse, so dass im darauf folgenden Jahr "Mit Worten malen" veröffentlicht wurde. "Gedankenbilder" war der 3. Teil der Reihe ihrer literarischen Werke. Schnell fanden diese kleinen, bilderreichen Farbtupfer eine große Fan-Gemeinde. „Ich habe ja nicht geahnt, wie vielen Menschen ich mit meiner Kunst Freude bereiten kann“, sagt Friedeborg Jungermann und ein wenig verwundernd bekennt sie: „An das Schreiben kam ich erst spät im Leben, vorher wusste ich nicht, was in mir steckt“.

 

 

 

 

 

 

 

Zeit für junge Kunst: Wir laden Sie herzlich in unsere Galerie ein. Der Besuch ist kostenfrei.