Ausstellung in der Galerie

Ernst Wolfhagen

"Landschaften und Akte"


Sa. 11.06.2022 – So. 24.07.2022

 

Harald Grunert präsentiert den deutschen Künstler Ernst Wolfhagen aus dem 20. Jahrhundert

 

Veranstaltung: 2.7.22 um 16 Uhr - Die Kunsthistorikerin Meggie Hönig aus Celle spricht über Ernst Wolfhagen - Künstlerische Würdigung des Malers.

 

Weitere Details und das Begleitprogramm siehe unten

 

Besuchen Sie uns gern in der Ausstellung von Do. bis So. zwischen 14 und 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr) in der Hattendorffstr. 13, 29225 Celle.

 

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Begleitprogramm Ausstellung Wolfhagen.pd
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Flyer Ernst Wolfhagen - Sammlung Harald
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eine kleine Bildauswahl aus der Ausstellung - Landschaften, Hannover-Bilder, Akte

Ernst Wolfhagen kann zu Recht als hannoverscher Maler bezeichnet werden, denn er lebte und arbeitete sein ganzes Leben in Hannover, von 1907 bis 1992. Wolfhagen wurde in seiner Schulzeit von dem renommierten hannoverschen Expressionisten Otto Gleichmann entdeckt, mit dem ihn fortan eine lebenslange Freundschaft verband. Er war ein Maler von internationalem Rang, dessen Arbeiten national und international in 35 Museen und Sammlungen vertreten sind. Nach abgeschlossenem Lehrer- und Kunststudium unterrichtete er an hannoverschen Schulen und konnte so, finanziell unabhängig, in den 30er und 40er Jahren seinen eigenen Malstil entwickeln, der letztlich in den Hannover-Bildern gipfelte, die besonders beliebt waren und sind, weil sie das Leben in der Großstadt Hannover dokumentieren und dort reale Straßen, Plätze und Gebäude abbilden. Sie waren Endpunkte einer Entwicklung von Personen und Großstadtbildern aus den 30er und 40er Jahren. Wegen der Malweise seiner Bilder konnte er jedoch während der NS-Zeit nicht an die Öffentlichkeit treten. Ende der 40er Jahre machte er die erste öffentliche Ausstellung und erhielt gleich wichtige Preise und Ehrungen.

 

Einen besonderen Ruhm brachten ihm ab den 60er Jahren seine Holzschnitte, für die er eine besondere Technik entwickelte (Integration der Holzstruktur in die Darstellung).
Aktuellen Ausstellungen waren 2013 in Soltau und 2014 in Celle.

(entnommen dem Flyer zum Künstler aus der Sammlung Grunert)


letzte Ausstellungen in der Galerie


Gloria Lütke und Kashan Karim

 

"Zwei Generationen und ihre Farbkompositionen"

Die zwei Künstlerinnen zeigen eine zeitlose Vielfalt sehr persönlicher Bilderwelten sowie einige Skulpturen.

 

Sa. 23.04.2022 – So. 05.06.2022

      

 

 

 

 

Übersichtsbilder aus der Ausstellung

Die zwei Künstlerinnen

Gloria Lütke

Kashan Karim


Die gezeigten Werke der zwei Künstlerinnen sind unterschiedlicher, als man es sich kaum vorstellen kann. Dadurch bekommt die Ausstellung eine Spannung, die zum genauen Hinsehen geradezu zwingt. Vordergründig sticht die jeweils gewählte Farbkomposition hervor, die aber keinesfalls nur Harmonie erzeugt. Jedes Bild für sich will einzeln erforscht werden und fordert seine eigenständige Interpretation. Neben den meist klaren Farben von Gloria Lütke stehen die eher gedämpften Töne von Kashan Karim, die bei ihr in dieser Ausstellung überwiegen. Die Spannung der Ausstellung wird sowohl durch die große Unterschiedlichkeit der Künstlerinnen erzeugt, wie auch durch das andersartige Herangehen bei der Motivwahl und Entstehung der Bilder. Altersmässig sind die beiden Künstlerinnen durch mindestens eine Künstlergeneration getrennt. Zudem sind sie in zwei sehr unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen und ausgebildet. Die eine im europäischen Kulturkreis mit Einflüssen diverser Kunstarten, die andere im kurdisch-irakischen Kulturkreis.
Gloria, die Ältere, hat die Kunst bei verschiedenen Künstler*Innen in Europa gelernt und sich autodidaktisch weitergebildet. Die Jüngere, Kashan, hat eine kunstdidaktische Ausbildung in Malerei und der Bildhauerei im Irak erhalten und dort auch als Kunstlehrerin in einer Schule gearbeitet. Entsprechend sind ihre Malstile unterschiedlich. Gloria liebt Farben, „sie sind in meinem Kopf und Pinsel bereits vorhanden“, sagt sie. Ihre Objekte und Formen lässt sie spontan und zufällig entstehen. „Ich fange einfach mit einem Strich an und lasse das Bild sich je nach Stimmung frei entfalten.“ Kashan fängt hingegen oft mit einer Motivsuche an. Sie will etwas mitteilen oder malt Erinnerungen aus ihrer Heimat: Natur, Freunde oder auch Erlebnisse aus ihrer Jugend oder von ihrem Weg nach Europa. „Die Untermalung dieser Erlebnisse durch passende Farben ist mir wichtig. Ich liebe helle Farben, Frühlingsfarben, die machen dann auch nicht so schöne Erinnerungen leichter erträglich“, sagt sie. Die besten Kritiker sind für Kashan ihre beiden jungen Töchter, die sich selbst auch schon in der Malerei üben.
Gemeinsam haben die Künstlerinnen, dass sie sowohl Malerei als auch Bildhauerei bzw. plastisches Gestalten betreiben. Für beide steht hinter fast jedem Bild auch eine Geschichte, die sie gern erzählen. Gäste können sich auf einen unterhaltsamen Besuch freuen.



Gesa Giessmann und Holger Seidel

 

"Mehr als Wasser und Holz"

Gesa Giessmann und Holger Seidel zeigen eine spannende Symbiose aus Bildwerken vom Meer und Holz-Skulpturen.

 

Sa. 5.03.2022 – So. 17.04.2022

 

Besuchen Sie uns gern auch in der Ausstellung zu unseren Öffnungszeiten in der Hattendorffstr. 13, 29225 Celle.

Ab 3.4.22 sind die Corona-Regeln entfallen, das Tragen einer FFP2-Maske wird aber weiter empfohlen.

 


die beiden Künstler - Fotos Doris Hennies


Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung - Lange Donnerstage

 

Do. 17.03.2022 um 18 Uhr
Holger Seidel – Gespräche mit dem Künstler
Besucher werden in die Schnitztechnik eingeführt. Praktische Demonstration in der Werkstatt.

 

Do. 31.03.2022 um 18 Uhr
Gesa Giessmann – Gespräche mit der Künstlerin
Besuchern wird die Technik demonstriert: wie malt man Wasser. Interessierte dürfen sich ausprobieren.



Informationen zur Ausstellung

Unsere Mitglieder, die Malerin Gesa Giessmann und der Bildhauer Holger Seidel, zeigen 32 Bilder in Acryl-Technik mit dem Schwerpunkt Meer und 13 künstlerisch und handwerklich hochwertig gearbeitete Holzskulpturen gegen Gewalt und Krieg.
Beide, Malerin und Bildhauer, arbeiten mit dem Motiv der Elemente der Natur – Wasser und Holz. Das Erleben dieser Elemente hat sie früh geprägt; beide haben den Umgang mit Holz als Tischler gelernt, Gesa ist als gebürtige Friesin am Wasser aufgewachsen. Wasser, raue Natur und die Gleichmässigkeit der Wellen prägen ihr Heimatgefühl und ihre Inspiration in der Malerei. Wasser und insbesondere die Wellen regen sie zu Farbexperimente an, sie ergründet in ihren Bildern die Kraft und Tiefe des Meeres, die Ihre Farben zum Fliessen bringen. So kann es durchaus sein, dass sie mehrere Monate oder gar Jahre benötigt, um ihre Empfindungen in einer gemalten Welle auszudrücken.
Holger Seidel ist am Rand des Moores aufgewachsen, er hat den Respekt vor der Kraft und Tiefe des Moores erfühlt. Gleichzeitig hat er sich immer wieder mit Produkten des Moores befasst. Seine ersten Skulpturen hat er aus altem Holz gemacht, auch mit aus dem Moor gezogenem Holz. Für ihn ist das Holz Inspiration zum Gestalten. Strukturen, Maserungen, Verletzungen des Holzes regen ihn an zu Skulpturen und Themen, die er in seinen Arbeiten aufgreift. Schon früh hat er bei den Gorleben-Protesten die Angst der Menschen vor der radioaktiven Strahlung oder auch die gegenseitige Angst der Protestierenden und Ordnungskräften thematisiert. Aktuell sind seine Themen gegen Waffenhandel, Kindersoldaten oder auch Kindesmissbrauch.

So sind Wasser und Holz mehr als natürliche Rohstoffe, die die Künstler zum Thema nehmen. Beide existieren in einer Symbiose in der Natur und auch in der Kunst dieser Ausstellung. Sie ergänzen einander und verstärken sich gegenseitig. Für Gesa und Holger sind sie zudem Inspiration, Emotion und ein starkes Ausdrucksmittel.



Gruppenausstellung
Anke Brammer, Carola Duis, Hans-Jürgen Kaul, Sigrid Menzel, Barbara Wittke

"BEGEGNUNG"

Mitglieder zweier Celler Künstler-Gemeinschaften begegnen sich mit einer bunten Auswahl ihrer Werke.

Sa. 15.01.2022 – So. 27.02.2022

kleine Bildergalerie siehe unten

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Begleittext Ausstellung BEGEGNUNG.pdf
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Die Aussteller*innen: Carola Duis, Sigrid Menzel, Hans-Jürgen Kaul, Barbara Wittke, Anke Brammer




22.1.22 - H.-J. und Ortrun Kaul - künstlerische Begegnung zwischen ihren Bildern, Gedichten und Flötenspiel



5.2.22 - offenes Gespräch über "abstrakt und figürlich" in der Malkunst...
Anhand der eigenen Werke in der Ausstellung stellten sich Anke Brammer (abstrakt) und Sigrid Menzel (figürlich) vor ihren jeweiligen Werken gegenseitig Fragen. Auch wurden dabei die jewiligen Vorgehensweisen und Maltechniken erläutert.


17.2.22 -  Gespräch zwischen dem atelier 22 und dem AmateurMalkreisCelle AMC -
Malkreis Celle und atelier 22 gemeinsam wollen mehr Kunst zeigen!
Auf der Diskussion wurde der Bedarf nach einem öffentlichen Raum in Celle für Ausstellungen festgestellt. Neue Kunst braucht Sichtbarkeit und junge Kunst soll gefördert werden, sagten auch die Künstler auf diesem Treffen.